Versicherung: Sicher unterwegs - Wie Radfahrer versichert sind
Radfahren ist im Alltag und in der Freizeit weit verbreitet, doch wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus? Wer regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist oder damit zur Arbeit fährt, sollte einen Blick in seine Versicherungsunterlagen werfen. Welche Versicherung ist vorhanden und welche sollte zusätzlich abgeschlossen werden? Was viele nicht wissen: Bei einem Unfall oder Schaden ist nicht automatisch alles abgedeckt.
Die gesetzliche Unfallversicherung greift bei Unfällen auf dem direkten Arbeitsweg oder während beruflicher Tätigkeiten. In diesen Fällen werden etwa Behandlungskosten und Reha-Kosten übernommen. Unfälle in der Freizeit sind davon allerdings nicht erfasst. Hier übernimmt zwar die Krankenversicherung die medizinische Versorgung, deckt jedoch keine langfristigen finanziellen Folgen vollständig ab.
Für einen umfassenden Schutz können private Versicherungen entscheidend sein. Eine private Unfallversicherung bietet Leistungen bei dauerhaften Schäden, unabhängig vom Unfallort. Ebenso wichtig ist die Haftpflichtversicherung, die Schäden gegenüber Dritten abdeckt – etwa bei einem Unfall mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ergänzend kann eine Fahrradversicherung sinnvoll sein, vor allem bei hochwertigen Rädern oder E-Bikes. Sie decken je nach Vertrag Schäden durch Diebstahl, Vandalismus oder Unfälle ab.
Wichtig: Bei einem Neuabschluss lohnt sich in jedem Fall ein Vergleich der verschiedenen Versicherungsangebote, da sich Leistungen, Deckungsumfang und Prämien oftmals deutlich unterscheiden.
Stand: 26. Mai 2026